Heute genieße ich einen ruhigen Tag zu Hause. Meine Hündin Bella ist bei mir und ich arbeite ganz ohne Hektik die Satzfahne meines Jugendromans "Anders frei als du" durch. "Satzfahne" bedeutet, das Manuskript ist bereits lektoriert und von der Setzerei des Verlags so "in Form gebracht", wie es später auch als gedrucktes Buch aussehen wird. Das ist immer ein toller Augenblick - man merkt, jetzt wird es ernst, bald wird das Werk erscheinen. Bei Kinderbüchern macht dieser Arbeitsschritt sogar noch mehr Spaß als bei einem Roman, denn da sieht man immer schon die Illustrationen :-)

Es ist notwendig, den Text noch einmal genau durchzugehen. Jetzt habe ich etwas Abstand dazu gewonnen, so fallen mir kleine Tippfehler auf, die ich vorher übersehen habe. Auch kann ich noch kleine Änderungen im Text vornehmen, wenn mir z.B. auffällt, dass ich ein Wort zwei Mal in einem Satz verwendet habe oder mir noch eine geschicktere Formulierung einfällt. Es dürfen jetzt aber nur noch Kleinigkeiten verändert werden.

Vielleicht werde ich heute noch fertig, muss ich aber nicht unbedingt. Bis Ende September habe ich Zeit dafür. Das tut gut nach den stressigen vergangenen Wochen, in denen ich fast durchgehend geschrieben habe.

Wünsche auch euch eine entspannte Zeit,

eure Christine